Recent Posts

Donnerstag, 15. November 2018

{Tag des Gugelhupfs} Stroopwafel Gugelhupf


*In diesem Beitrag befindet sich Werbung - da ich andere Blogger verlinkt habe

Kuriose Feiertage - Das können die Amerikaner wirklich am besten. 
Heute ist Tag des Gugelhupfs oder National Bundt Day.

In Deutschland versteht man unter einem Gugelhupf einen bestimmten Kuchen 
- meist aus einem Hefeteig mit Rosinen. Beim nachlesen fand ich das sehr interessant.
Denn ich bin dann eher bei den Österreichern, die unter einem Guglhupf
eher die Form meinen - egal welcher Kuchen dort drin ist.

In den USA ist es der Bundt Cake zurück zuführen ebenfalls auf die 
Formen, besonders einer bestimmten Firma.

Ich habe lange überlegt, welchen Guglhupf ich backen sollte. Denn einen
Marmorkuchen habe ich schon sehr oft in meiner kleinen Form gebacken.
Beim durchstöbern meines Schrankes habe ich dann Stroopwafeln
entdeckt und da war meine Idee eines Stroopwafel Guglhupfs geboren.
Stroopwafeln sind eine niederländische Spezialität. Es sind zwei Waffeln
und als Füllung befindet sich Karamell im inneren. Mega lecker sind sie
wenn sie zum einen frisch gebacken und noch lauwarm sind. 


Stroopwafel Gugelhupf

Zutaten

125g Butter
150g brauner Zucker
3 Eier
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 TL Zimt
einen Schluck Milch
175g Stroopwafel

Zubereitung

1.) Den Backofen auf 175°C / Umluft vorheizen und die Gugelhupf
Form einfetten und bemehlen, damit nichts anklebt.
Ich habe für das Rezept eine kleine Gugelhupf Form genommen.

2.) Butter, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und alles mit Hilfe
eines Handrührgerätes schaumig schlagen. 

3.) Das Mehl mit Backpulver und Zimt vermengen und zur Butter-Zucker-Eier
Masse geben. Ich habe nun ein bisschen Milch mit dazu gegeben und alles
zu einer geschmeidigen Masse vermengt. 

4.) Die Stroopwafeln nun klein brechen und zum Teig geben. Nun alles in
die Gugelhupf Form füllen und 50 Minuten backen.


Die Stroopwafeln bekommt man mittlerweile auch hier bei uns in Deutschland.
In einschlägigen Discountern habe ich sie bisher schon häufig gesehen.

Ihr findet nun eine Liste mit all den Bloggern, die heute am Tag des Gugelhupfs
teilnehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zu schauen. Und der
absolute Hammer ist, dass ihr in der Liste 44 verschiedene Guglhupf Rezepte findet.


  1. LECKER&Co: Früchtebrot Gugelhupf
  2. Küchenmomente: Blaubeer-Gugelhupf mit Amarettini
  3. Ninamanie: Herzhafter Zupfgugelhupf
  4. Julias Torten und Törtchen: Bratapfel Milchreis Gugelhupf mit Zimtglasur
  5. The Apricotlady: Pikanter Jausn Gugl
  6. Küchenlatein: Whisky-Schokoladen-Gugelhupf
  7. Süsse Zaubereien: Stroopwafel Gugelhupf
  8. Giftige Blonde: Falscher Hase oder falscher Gugelhupf
  9. Meine Torteria: Schoko-Kirsch-Gugelhupf
  10. herzelieb: Marmorkuchen Gugelhupf ohne Hefe und ohne Backpulver
  11. zimtkringel: Glühweingugelhupf
  12. Turbohausfrau: Eierlikörgugelhupf
  13. Linals Backhimmel: Cranberry Orangen Gugelhupf
  14. Chili und Ciabatta: Orangen-Gugelhupf mit Walnuss-Kruste
  15. Evchen kocht: Herzhafter Lauch-Speck-Gugelhup
  16. Cookie und Co: Espresso-Schoko-Gugelhupf
  17. Lindenthalerin: Gewürz-Gugelhupf mit Rioja
  18. Jessis Schlemmerkitche: Spekulatius Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung
  19. Anna Antonia: Pseudo-Gugl mit Haselnüssen
  20. danielas foodblog: Mini Gugel mit weißer Schokolade
  21. Obers trifft Sahne: Gugelhupfsemmelknödel
  22. Ina Is(s)t: Honig Gugelhupf mit kandierten Gewürznüssen
  23. 1x umrühren bitte aka kochtopf: Hefe-Gugelhupf mit getrockneten Kirschen und Schokolade
  24. ÜberSee-Mädchen: Nussiger Kaffee-Schoko-Guglhupf
  25. Keksstaub: Spekulatius Apfel Mini Gugl
  26. kohlenpottgourmet: Safranguglhupf mit Walnüssen und Karamellguss
  27. Aus meinem Kochtopf: Geschlagener Kuchen aus der Picardie le Gateau Battu Picard
  28. Auch was: Esskastanien Schoko-Gugelhupf
  29. krimiundkeks: Gugelhupf à la Mozartkugel
  30. Cuisine Carolin: Marmorgugelhupf mit Erdnussbutter & Kirschen
  31. Manus Küchengeflüster: Guglhupf mit Rumrosinen
  32. CorumBlog 2.0: Mini-Gugelhupfe mit Rotwein und Schokolade
  33. DynamiteCakes: Printen-Gugelhupf mit Mandeln (vegan)
  34. Colors of Food: Mini Eierlikör-Gugelhupfe mit Amarenakirschen
  35. Coffee 2 Stay: Winterliche Apfelhüpfe in acht Schritten
  36. Mein wunderbares Chaos: Zum Tag des Gugelhupfs: meine Version mit Schokolade und Mango
  37. Küchenkränzchen: Weihnachtlicher Orangen Gugelhupf
  38. Schnin’s Kitchen: Kleine Gebrannte-Mandeln-Gugelhupfe
  39. eat Tolerant: glutenfreie Schoko-Kokos-Gugelhupfe mit Karamellsauce
  40. Salzig Süß Lecker: Orangen-Gewürzgugelhupf à la Marrakesch
  41. Glücksgenuss: Veganer Schokoladengugl mit Baileys
  42. moey's kitchen: Monkey Bread mit Karamellsauce
  43. Labsalliebe: Persian Love Bundt Cake
  44. Keks & Koriander: Apfel-Nuss-Gugl mit Zimtguss



Montag, 5. November 2018

{Rezept} Mandarinen Sekt Torte


Ich habe seit langer Zeit mal wieder Lust gehabt etwas zu backen und es dann 
auch zu fotografieren und hier mit Euch das Rezept zu teilen.
In den letzten Wochen / Monaten fehlte mir absolut die Motivation, die Worte
und die Lust nach Feierabend mich wieder an den Laptop zu setzen.
Ich habe lange überlegt warum das wohl so ist und ich glaube das mich
mein Leben 1.0 doch sehr in Anspruch nimmt / genommen hat. Früher
habe ich immer gesagt, dass ich backe und auch soviel weil es mein Ausgleich
zu meiner Arbeit ist. Das hat sich verändert und an manchen Tagen war ich sehr
irritiert über mich selber. Ich möchte das wieder ändern, denn das backen und auch
bloggen macht mir einfach zuviel Spaß. Und der wichtigste Grund - ich will
mich von meinem Hauptjob - den ich wirklich sehr mag und auch gerne mache
nicht auffressen lassen. Denn ich merke das ich mich sonst verliere. Gedanklich
nehme ich immer sehr viel Arbeit in meinem Kopf mit und das tut mir nicht gut.

Also muss ich wieder abschalten und das kann ich tatsächlich am besten in meiner
Küche. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, diese kleine Torte zu zaubern.
Das Rezept dazu habe ich in der aktuellen Sweet Dreams gefunden - habe sie
aber nicht 1:1 nachgemacht.


Mandarinen Sekt Torte

Zutaten

300g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
180g weiche Butter
175g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eiweiß
275ml Milch
1 Glas Mandarinenmarmelade
(ich habe im Laden eine Orangen/Mandarinenmarmelade gefunden)

9 Blatt Gelantine
3 Mandarinen
75ml Saft der Mandarinen
400g Frischkäse
300g Joghurt
100g Zucker
200ml Sekt
200g Sahne

Zubereitung

1.) Den Backofen auf 170°C / Umluft vorheizen

2.) Das Mehl, Backpulver, Salz in eine Schüssel füllen. In einer
zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker
cremig aufschlagen.

3.) Die Eier trennen und das Eiweiß nach und nach zur Butter-Zucker-
Mischung geben. Im Wechsel das Mehl und die Milch hinzufügen.

4.) So lange rühren bis ein glatter Teig entsteht. Ich habe den Teig in
meine kleine Springform gefüllt, aber nicht alles auf einmal.
Sondern es klappt sehr gut, wenn der Teig in dreimal gebacken wird.
Die Böden haben jeweils 18 Minuten gebraucht. Ich hatte zu Beginn erst
weniger eingestellt, da müsst Ihr dann bei eurem Ofen dann selber schauen.

5.) Böden herausnehmen und zum abkühlen an die Seite stellen.
In dieser Zeit könnt ihr die Blattgelantine in kaltem Wasser einweichen.

6.) Die Mandarinen heiß abwaschen und die Schale mit Hilfe einer Reibe
fein abreiben. Dann die Mandarinen halbieren und den Saft auspressen.

7.) Den Frischkäse, Joghurt, Zucker, Schale und Saft der Mandarine und
dem Sekt glatt rühren.

8.) Die Sahne steif schlagen. Die Gelantine ausdrücken und in einem Topf
leicht erwärmen so das diese sich auflöst. Wichtig nicht kochen lassen.

9.) Nun ein paar EL der Joghurt-Frischkäse Mischung zur Gelantine geben
und miteinander verrühren. Danach alles zur restlichen Joghurtmischung
hinzugeben und alles gut miteinander vermengen.
Zum Schluss die Sahne unterheben.

10.) Ich habe nun ein Stück Backpapier auf ein größeren Brettchen gelegt,
einen Bodern drauf gelegt und einen meiner Backringe drum herum.

11.) Auf den Boden etwas Marmelade geben, hierbei kann ich keine 
genaue Angabe machen - sondern so wie es für Euch am besten ist.
Darauf kommt dann die Joghurtmischung, dann wieder ein Boden usw.

12.) Ich habe dann alles für mehrere Stunden in den Kühlschrank gestellt.
200g Sahne mit Hilfe eines Päckchen Sahnesteif steif schlagen.
Ich habe dann ein bisschen Lebensmittelfarbe hinein gegeben und die
Torte eingestrichen und oben drauf noch Tupfen gespritzt. 


Bei der Torte schmeckt man absolut den Sekt heraus und durch die 
Mandarinen ist die Torte sehr erfrischend. Ich würde sie noch einmal
backen - allerdings dann beim Teig aufpassen wie lange ich diesen rühre.
Den gebacken war dieser doch ein wenig kompakt. Herr F. meinte ich solle
nicht so kritisch sein - denn es hat ihm sehr gut geschmeckt.


Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in 
die neue Woche

Lieben Gruß
Moni





Montag, 10. September 2018

{Herzhaft} Kokos Hühnchen Suppe


So langsam wird es an manchen Tagen schon etwas kühler und was passt da 
besser als eine leckere, warme Suppe. Kochen ist ja eigentlich so gar nicht meins,
aber diese Suppe habe ich jetzt schon mehrfach gekocht - sie ist einfach sehr lecker.

Ich mag generell sehr gerne Suppen und möchte in diesem Herbst ein bisschen
zum Suppenkasper werden. Habt Ihr Lieblingssuppen? Ich mag besonders
gerne Suppe in denen viel Gemüse ist und Fleisch oder auch Würstchen.


Kokos Hühnchen Suppe

Zutaten

500ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
3 Hähnchenschenkel
1 Zucchini
1 Paprikaschote
2 Möhren
nach Belieben Champignons
200ml Kokosmilch
1 TL oder mehr Currypulver
1 TL Paprikapulver
Salz,Pfeffer

Zubereitung 

1.) Die Brühe in einem Topf zum kochen bringen und die Hähnchenschenkel
hinein legen und ungefähr 60 Minuten darin köcheln lassen.

2.) Die Hähnchenschenkel herausnehmen und das Fleisch ablösen und
an die Seite stellen.

3.) Die Zucchini in Scheiben oder Würfel schneiden - so wie ihr es am
liebsten mögt. Ebenfalls Paprika, Möhren, Champignons klein schneiden.
Das komplette Gemüse zur Brühe geben und weich/bissfest kochen lassen.

4.) Die Kokosmilch und die Gewürze hinzugeben - zum Schluss das Hähnchenfleisch
und alles nochmal aufwärmen. Fertig !!


Ich wünsche Euch allen einen
guten Start in die neue Woche

Alles Liebe
Eure
Moni



Sonntag, 9. September 2018

Nergi - eine kleine Mini Kiwi für meine Cupcakes


{Werbung}

Kennt Ihr diese Mini Kiwis mit dem Namen Nergi? Diese kleinen Kiwis haben eine essbare Schale und sind mit einem Haps im Mund. Eigentlich vertrage ich gar keine grünen Kiwis - aber bei der kleinen Beerenfrucht ist das zum Glück anders. So habe ich schon einige pur und in meinem morgendlichen Joghurt gegessen. 
Die Nergi findet ihr von Mitte August bis Mitte November im Obstregal. Den Ursprung haben die kleinen Früchte in Asien. Nach Europa sind sie durch den französischen Frucht-Experten Sofruileg gekommen. Er vertreibt seit 2013 die Mini Kiwi unter der Marke Nergi. 

Aber wie kommt es zu solch kleinen Mini Kiwis? Neuseeländische Botaniker kamen in den neunziger Jahren auf die Idee, Pflanzen so miteinander zu kreuzen, dass ihre Eigenschaften optimiert werden konnten.Es entstanden neue Sorten, u.a. Nergi.
Was ich besonders bemerkenswert finde, dass ca.10 bis 50kg Mini Kiwi an einer Pflanze geerntet werden können. 

Ich habe für meinen Beitrag nicht lange überlegen müssen, was ich mit den Nergis anstellen soll. Denn ich habe schon wirklich sehr lange keine Cupcakes gebacken. Und diese kleinen grünen Mini Kiwis sind so fotogen.


Nergi Cupcakes mit
einer Kiwi Curd Füllung

Zutaten für den Teig
(ca. 6 - 8 Stück)

105g Zucker
70g Butter
1 Ei
90ml Milch
108g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL gemahlene Vanille

Zubereitung

1.) Backofen vorheizen: 175°C / Umluft

2.) Butter und Zucker in einer Rührschüssel cremig rühren.
Bei so einer kleinen Menge nehme ich meist mein Handrührgerät.

3.) Das Ei hinzufügen und verrühren. Die gemahlene Vanille
kann nun auch dazu gegeben werden.

4.) Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und im Wechsel mit der
Milch zur Butter-Zucker-Ei Mischung geben. Nur so lange rühren,
bis ein glatter Teig entsteht.

5.) Den Teig fülle ich nun in Muffinpapierförmchen und stelle
sie in eine Muffinform. Ab in den Backofen und ca. 20min backen lassen.
Ist die Zeit abgelaufen - mit Hilfe des Stäbchentests prüfen ob die
Cupcakes durch gebacken sind.

6.) An die Seite stellen und komplett abkühlen lassen. In der
Zwischenzeit kann man dann das Kiwi Curd herstellen.

Zutaten für das Kiwi Curd

Ich habe mich bei dieser Herstellung für normal große Kiwis 
entschieden, denn von den kleinen hätte ich dann doch viel zu viele
nehmen müssen.

5 Kiwis
100g Zucker
100g Butter
4 Eigelb
1 TL Speisestärke

1.) Alle Kiwis halbieren und das Fruchtfleisch entfernen. Alles in einen
Messbecher geben und pürieren. Da ich nicht so gerne Kerne in Püree mag,
habe ich nun alles durch ein feines Sieb gegeben um somit die meisten Kerne
zu entfernen.

2.) Das Püree mit dem Zucker, Speisestärke und dem Eigelb in einen Topf geben.
Alles miteinander vermengen und so lange auf mittlerer Stufe erhitzen,
bis es leicht anfängt zu köcheln. Dann kann man die Butter hinzufügen und
nun muss man nur noch warten bis es eindickt.

3.) Wenn die Masse angedickt ist, kann man den Topf vom Herd nehmen und
abkühlen lassen. Dabei wird das Curd noch etwas dicker.

4.) Ist die Masse komplett kalt, kann sie in ein großes oder mehrere
kleine Gläser abgefüllt werden.


Zutaten für das Topping

1 Becher Sahne
2-3 EL Mascarpone
Puderzucker nach eigenem Geschmack
Mehrere Löffel Kiwi Curd
1-2 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung
1.) Die Sahne in einen Meßbecher geben, Sahnesteif, Puderzucker
hinzugeben. Mit Hilfe eines Handrührgerätes die Sahne fast steif schlagen.
Mascarpone und Kiwi Curd hinzugeben und nun die Masse komplett
steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.


Ich habe nun in der Mitte der Cupcakes ein Loch geschnitten, aber nicht komplett bis
zum Boden - da sonst alles unten raus läuft. In dieses Loch füllt Ihr dann etwas vom 
Kiwi Curd. Nun braucht ihr eine größere Tülle und einen Spritzbeutel.
Nun die Sahne-Mascarpone Mischung einfüllen und auf die Cupcakes spritzen.
Und dann könnt ihr nach Belieben mit den Nergis dekorieren.



Vielen Dank geht an Sopexa Deutschland für die kostenlose
Bereitstellung der leckeren Nergis.

Alles Liebe 
Eure 
Moni














Montag, 27. August 2018

Kochworkshop mit französichen Aprikosen


{Werbung / Presseevent}


Im Sommer habe ich so einige Lieblingsfrüchte und dazu zählen neben Beeren ganz besonders die Aprikosen. Somit habe ich mich total gefreut als ich eine Einladung zu einem Kochworkshop zum Thema Aprikosen erhalten habe. 
Dort angekommen lagen schon überall äußerst dekorativ schmackhaft aussehende Aprikosen. Nach einer kleinen Begrüßung erzählte uns Denise von Foodlovin ein bisschen etwas zur Aprikose. 
Aprikosen gehören zu den Rosengewächsen und stammen ursprünglich aus Nord-China.
Anbaugebiete gibt es weit verbreitet. Wir haben mit den Aprikosen aus Frankreich gekocht und gebacken. Ich habe den Duft dieser Aprikosen immer noch in der Nase. Sehr aromatisch, beim reinbeißen nicht zu saftig und mega süß. Einfach himmlisch. 


Wirklich toll ist gewesen, dass wir auch herzhafte Sachen hergestellt haben und auf die Ideen wäre ich jetzt nicht unbedingt gekommen. Denn für mich ist Obst = backen 
Wir haben uns aufgeteilt und in verschiedenen Gruppen Sachen mit Aprikosen hergestellt.
Es wurden Aprikosen für den Humus verwendet, für mich ein ganz anderer Geschmack als der "normale" Humus. Dazu wurden Leinsamencracker gereicht. Natürlich auch selber gebacken.



Ein leckeres Highlight war dieser tolle Salat mit Ziegenfrischkäsebällchen und einem Aprikosenchutney. Und jetzt wo ich darüber schreibe, sollte ich diesen Salat auf jeden Fall nochmal wiederholen. Er ist wirklich lecker. 



Zum Dessert gab es griechischen Joghurt - verfeinert mit Honig und Amaretto und dazu ein Aprikoseneis. Die Kombination aus beidem - extrem gut.


Ich war mit beim Team Galette. Dafür haben wir dann erstmal eine Aprikosenmarmelade mit Lavendel gekocht. Nicht zuviel Lavendel - könnte sonst seifig schmecken. Aber wir haben es dann doch gut hinbekommen. Für jeden Teilnehmer haben wir dann ein Glas abgefüllt und natürlich auch noch genügend für die Galette die wir gemeinsam gebacken haben.



Aprikosengalette

Zutaten

Teig
240g gemahlene Mandeln
100g Mehl
125g kalte Butter
1 Ei
50g Kokosblütenzucker
1 Prise gemahlener Kardamom
1 Prise Salz

Konfitüre

1kg französische Aprikosen
500g Gelierzucker 2:1
1/2 Bio-Zitrone
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL Cointreau

plus 1 kg Aprikosen als Belag 
für die Galette

Zubereitung

1.) Marmelade Die Aprikosen waschen, halbieren, entkernen und würfeln. Mit Hilfe eines
Pürierstabes die Aprikosen pürieren. Die Schale der Zitrone abreiben und zur
Aprikosenmasse geben, genauso wie den Gelierzucker. Diese Masse nun 
langsam erhitzen und ungefähr drei Minuten sprudelnd kochen.
Die Lavendelblüten und den Cointreau nicht vergessen. Alles nochmal verrühren
und dann in saubere Marmeladengläser füllen.

2.) Teig Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, Kardamom, eine Prise Salz und
Kokosblütenzucker in eine Schüssel geben. In kleinen Stücken nun zuerst die
kalte Butter und danach das Ei hinzufügen. Entweder mit Hilfe einer Küchen-
maschine oder eines Handmixers die Zutaten zu einem krümeligen Teig
vermengen. Nun noch einmal alles mit der Hand durchkneten und den Teig
in Frischhaltefolie gewickelt ungefähr 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3.) Nun das letzte Kilo Aprikosen waschen, halbieren und in dünne Spalten schneiden.
Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 180°C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank
nehmen und ungefähr 1cm rund ausrollen. Auf ein Backblech legen und mit der
Aprikosenmarmelade bestreichen. Die geschnittenen Spalten fächerartig auf 
den Teig legen. Bei der Galette müsst ihr drauf achten einen ca.3cm breiten Rand
zu lassen. Diesen Rand einklappen und fest drücken. Die Galette ca.45 Minuten
backen. Sehr gut schmeckt die Galette noch lauwarm.


Ein recht herzlicher Dank für die Einladung geht an den französischen Obst-und Gemüseverband - die durch Sopexa Deutschland vertreten wurden.

Und nächste Woche schaue ich dann noch einmal, ob ich 
die vielleicht letzten Aprikosen in diesem Jahr bekomme.

Kommt gut in die neue Woche

Alles Liebe
Eure
Moni






Mittwoch, 15. August 2018

Die ersten Zwetschgen mit ganz viel Streusel


Die ersten Zwetschgen habe ich entdeckt und musste beim Besuch auf dem Bauernmarkt
direkt welche mitnehmen. Als Kind habe ich ab und zu mal beim Zwetschgen pflücken 
geholfen. Meine Oma hat dann ganz viele Zwetschgen eingemacht und die waren
immer so mega lecker . Ich glaube ich sollte mich tatsächlich mal mit dem einmachen
beschäftigen, um dann in der nächsten Kirschensaison auch diese einzumachen. 
Es ist eine tolle Erinnerung meiner Kindheit mit dem eingemachten meiner Oma.
Und einige Dinge sollten nicht in Vergessenheit geraten und auch weiter "wie früher" 
verarbeitet werden. Und früher gab es auch immer Streuselkuchen und es gibt
doch nichts besseres als Kuchen mit viel und leckeren Streuseln.

Ich habe ja schon des öfteren gesagt, dass ich sehr gerne relativ einfache
Kuchen gerne mag. Also nicht zu kompliziert. Wobei ich auch anders kann, wenn
ich das will. Das ist meist aber dann zu Geburtstagen oder Feiertagen.

Ich bringe Euch heute einen sehr leckeren Zwetschgen Streusel Kuchen
mit einem Quark - Öl - Teig Boden mit.


Zutaten

Boden

200 g Mehl
100 g Quark
50 g Zucker
4 EL Öl
4 EL Milch
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Quarkfüllung

400 g Magerquark
1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
1 Ei

Streusel

75 g Butter
110 g Mehl
110 g Zucker
2 Msp. Backpulver
1 TL Zimt


Zubereitung

1.) Das Mehl gemeinsam mit dem Quark, Zucker, Öl, Milch, Salz, Backpulver
und Vanillezucker zu einem Teig vermengen. Ich nehme dazu meist meine 
Küchenmaschine - aber es klappt natürlich auch mit einem Handrührgerät.

2.) Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Teig hinein geben.
Nun den Teig mit Hilfe der Finger verteilen und an die Seite stellen.
Da es an dem Tag doch recht warm gewesen ist, habe ich die Form für 
die weitere Zubereitung in den Kühlschrank gestellt.

3.) Nun für die Quarkfüllung alle Zutaten miteinander vermengen und
auf den Boden verteilen. Wieder an die Seite stellen.

4.) Den Ofen vorheizen; 175°C / Umluft

5.) Die Zwetschgen waschen und entkernen. Ich habe die Zwetschgen tatsächlich
halbiert, weil ich aus vielen ansonsten den Kern nicht herausbekommen hätte.
Mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf der Quarkfüllung verteilen.

6.) Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und miteinander
vermengen. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen. Und alles in 
den Ofen für ungefähr 50 Minuten schieben.

7.) Den Kuchen aus dem Ofen holen und komplett abkühlen lassen.


Viel Spaß beim nachbacken

Alles Liebe
Eure
Moni